Am Anfang steht ein ausführliches, kostenloses und völlig unverbindliches Erstgespräch in Verbindung mit einer Probestunde.
Dadurch verschaffe ich mir einen Eindruck vom Leistungsstand und der allgemeinen Situation des Schülers bzw. der Schülerin. Außerdem lernen sich alle Beteiligten kennen und bekommen ein Gefühl dafür, ob eine regelmäßige Zusammenarbeit auch zwischenmenschlich vorstellbar erscheint.
Auf dieser Grundlage mache ich Vorschläge zu Art und Umfang der Nachhilfeleistungen und diskutiere sie mit allen Beteiligten. Häufigkeit, Form und Dauer richten sich dabei nach den Schulproblemen, der Persönlichkeit der Schüler und den Wünschen der Eltern.
Einigt man sich auf eine Zusammenarbeit, erfolgt eine Vereinbarung per Handschlag. Diese ist von beiden Seiten jederzeit, frist- und formlos kündbar. Es gibt keinerlei Bindungsfristen.
Die jeweilige Unterrichtsdauer ist die alleinige Berechnungsgrundlage. Sie wird auf einem Abrechnungsbogen in doppelter Ausführung festgehalten und vom Schüler bzw. den Eltern quittiert.
Schüler und Eltern erhalten individuell erarbeitete Lern- und Übungskonzepte, die auf die jeweiligen Lehrbücher und den Schulunterricht zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise Übungen mit Lösungen. Dadurch soll zwischen den Nachhilfesitzungen und neben dem regulären Schulunterricht Gelerntes vertieft und überprüft werden. Die Eltern bekommen dadurch die Gelegenheit, Lernanstrengungen und –erfolge ihrer Sprösslinge zu beobachten.
Zwischen den Sitzungen besteht die Möglichkeit, telefonisch oder per E-Mail in Kontakt zu bleiben. Im Idealfall informieren mich meine Schüler mehrmals in der Woche über ihren Schulunterricht und eventuelle Probleme. Das ermöglicht es mir, unsere Stunden punktgenau vorzubereiten, Termine rechtzeitig umzulegen und in dringenden Fällen telefonisch oder per E-Mail Hilfestellung zu leisten.
Ich lege großen Wert auf regelmäßige Gespräche mit den Eltern. Diese sind nach dem Unterricht oder telefonisch möglich. Sie dienen der gegenseitigen Information, dem Lösen eventueller Probleme und stellen ein Höchstmaß an Transparenz sicher.
Die Idee hinter dem Konzept …
Ich begreife und biete Nachhilfe als Dienstleistung, die auf Flexibilität und Fachkompetenz gründet. Dabei geht es jedoch um wesentlich mehr, als regelmäßig bei den Schülern zu erscheinen und über gutes Fachwissen zu verfügen. Wissen muss so weitergegeben werden, dass es bei den Schülern ankommt und sie es in ihrem Schulalltag auch anwenden können.
Diese Dienstleistung besteht in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und findet noch dazu bei Ihnen zu Hause statt. Daraus ergeben sich sehr hohe Ansprüche an meine Persönlichkeit und meine Sozialkompetenz.
Die Unterstützung bei Schulproblemen und die damit verbundene Auseinandersetzung mit jungen Menschen ist eine komplexe Angelegenheit. Ihr Verlauf und ihre Ergebnisse sind nie völlig vorhersehbar. Die Zusammenarbeit ist oft voller Wendungen und entwickelt sich nicht selten über einen längeren Zeitraum.
Durch das gemeinsame Lernen mit mir machen Schüler Erfahrungen, die für ihr weiteres Leben wertvoll sein können. Sie müssen sich mit unangenehmen Themen und einem Hauslehrer auseinandersetzen, der Konzentration und Durchhaltevermögen einfordert. Kommt es dabei zum Streit, geht es darum, den Konflikt zu lösen und danach weiterarbeiten zu können. Manchmal geraten Schüler und Lehrer in solchen Situationen an ihre Grenzen und sind gezwungen, Meinungen und Gewohnheiten in Frage zu stellen und sich dabei weiterzuentwickeln.
Wird trotzdem deutlich, dass die gemeinsame Arbeit nicht funktioniert, ist es besser sie zu beenden. Diese Tatsache ist einer der Gründe, ganz bewusst auf vertragliche Bindungsfristen zu verzichten.
Gute Noten, ein guter Schulabschluss und vor allem Bildung sind in der heutigen Zeit sehr wichtig. Diese Tatsache spielt in meiner Arbeit eine sehr große Rolle. Auf der anderen Seite ist es genauso wichtig, das Potential und die Lebenssituation der Schüler im Blick zu behalten und den Unterricht entsprechend zu gestalten. Im Idealfall gelingt es mir, von meinen Schülern zunächst das abzufordern, was ihnen möglich ist und diese Möglichkeiten dann geduldig zu erweitern.